Am dritten Tage unserer Einsatzstellenabstinenz wurden alle Ereignisse von einem überschattet, das uns allen den Atem anhalten ließ! Nur schon mal so viel, die BILD lässt grüßen:
Alkohol, Gewalt, Angst, Schmerzen, Blut, Hämatome, UNSCHULDIG!
Um dem Geschehenen nicht die Ernsthaftigkeit zu rauben die ihm zusteht, bleibe ich natürlich bei der Wahrheit und nur bei der Wahrheit: In der Nacht zum 12.02.09 wurden in Nordhausen Freiwillige aus unserer Mitte böse beleidigt, angepöbelt, angespuckt und geschlagen. Wie konnte es dazu kommen? Hier die beunruhigende Geschichte die gewollt Angst schüren soll:
Des nachts wurde einem beachtlichen Kohlenstoffklumpen in Form eines weiblichen Homo sapiens eine Hirnzelle beim Niesen förmlich auseinander gefetzt. Das passiert allen Menschen – ständig. Nur bei diesem Wesen war es die Einzige und damit die Letzte. Nun also völlig durchgeknallt, vegitierte dieses Mitglied der untersten Sparte einer Sozialgesellschaft absolut sinnentleert vor sich hin, bis es für sich den Neid entdeckte: Lachende, intelligente Menschen beisammen. Kommunizierend und fröhlich, chic und selbstbewusst. Sie weckten Urinstinkte, als es auf dem Klo feststellte, dass ihr Urin stinkte. Urinstinkte jedenfalls, die durch Jahrtausende der Evolution mit Verstand und Vernunft für ausgemerzt gehalten wurden. Sich auf das besinnend, was es ausmachte, beschloss es dem fröhlichen Treiben durch schlagkräftige Argumente ein Ende zu machen und wartete hinterfotzig am Ausgang der Kleindisco, in der die Beteiligten aufeinander getroffen waren. Typisch den Unterbelichteten beschloss es: “Ich muss mir Hohle holen!” Und das hat auch funktioniert. Mit gemeinsamen Kräften überwog ihre Muskelmasse der der Unschuldigen, die Summe ihrer Intelligenz schrammte allerdings knapp an der einer Taschenlampe vorbei. Nach heftigem ‘Hin und Her’, ‘Zirr und Zerr’ und ‘Hau und Drauf’ büßten die Freiwilligen Teile ihrer Gesundheit und Teile ihres Vertrauens in die bis dato liebenswürdige Kleinstadt ein…
Dabei hatte der Tag so viel Schönes zu bieten. Theater, der erste Workshop(engl., dt. “Arbeitsladen”), vier leckere Mahlzeiten. Okay, vier Mahlzeiten. Aber wie gesagt, ist alles überschattet worden. Also, was lernen wir daraus?
Was ist die Moral von der Geschicht’? Leeren Köpfen was lehren geht nicht!
…boah ist das schlecht!
Ne, finde ich ja mal voll nicht- dein beitrag ist devinitiv net schlecht! Das Wortspiel Urinstinkte mit urin stinkt ist echt genial und deinen schreibstil hälst du lcoker durch- kompliment, trotz schlaptop wechsel dich so was tolles unter zeitdruck zu schreiben!
Danke. Geile Normiperformance übrigens!